Tischtennisclub Solothurn

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Über uns

Interne Turniere Clubmeisterschaften, Nachwuchsclubmeisterschaften, Damenclubmeisterschaften und WEBA-Cup

Bonussystem Mithilfe im Club soll belohnt werden.

Tischtenniskunde Geschichte, Regeln und Masse

Die Anfänge

Der Grundstein zur Gründung des TTC Solothurn wurde im September 1951 gelegt. Studer Kurt, Wenger Max und der Österreicher Doleys Anton hegten sich mit dem Gedanken, einen Tischtennis-Club zu gründen. Diese drei Herren waren zur damaligen Zeit Pensionsgäste im Hotel Krone.

Zu diesen drei kam später Schreinermeister Füeg Alois dazu und der Club konnte offiziell 1954 gegründet werden. Gespielt wurde vorerst in der Schreinerei von Alois Füeg.

Zu den vier Männern gesellten sich rasch vier weitere dazu; Jenkel Günter, Schlüssel Ruedi, Wenzel Walter und Flury Kurt.

Sehr aktiv begannen die Gründungsmitglieder für ihrem Club zu werben und waren dementsprechend erfolgreich, was die Mitgliederzahl von 27 im Jahre 1957 deutlich unterstreicht. Im Restaurant Wengistein fanden sie das erste offizielle Spiellokal. Die ersten Tische wurden selber geschreinert, so dass die Voraussetzungen für einen "normalen" Spielbetrieb bereits sehr früh gegeben waren. In der Saison 1954/55 wurde zum ersten Mal an der offiziellen Meisterschaft in der 3. Liga und der 4. Liga teilgenommen und zum ersten Mal das Weissensteinturnier ausgetragen. Bereits ein Jahr später spielte der TTCS mit vier Mannschaften und war Mitinitiant zur Gründung des MTTV am 27. Mai 1957. 12 Jahre lang konnte sich der Verein (mit einem Jahr Unterbruch) in der 1. Liga halten. Der Wideraufstieg erfolgte im Jahre 2005 erneut.

Nach den politischen Unruhen in Ungarn 1956, fanden auch ungarische Spieler den Weg in unseren Verein und brachten ihm neue Impulse.

Die erste Blütezeit

Mit 26 Lizenzierten wurde 1967 eine Zahl erreicht, die bis 1991 nicht mehr übertroffen werden sollte. Es ist verständlich, dass aus der damals grossen Anzahl Lizenzierten auch Talente heranwachsen konnten. Der Erfolg stellte sich 1970 mit dem Aufstieg in die neu geschaffene Nationalliga C ein.

In der Zeit zwischen 1967 und 1974 war der TTC Solothurn spielerisch sehr aktiv, was die vielen Podestplätze an verschiedensten Turnieren beweisen. Im gleichen Zeitraum ist aber ein massiver Rückgang an Mitgliedern und Aktiven zu verzeichnen.

Die Jahre der Stagnation

Zwischen 1975 und 1987 sind mit einigen Ausnahmen (Wetzl Georg) praktisch keine Turnierergebnisse mehr zu verzeichnen. Auch die Mitgliederzahl konnte in diesem Zeitraum nicht erhöht werden. Während fast 15 Jahren trat ein Dämmerschlaf ein. Dazu kam der Abstieg von der Nationalliga bis hinunter in die 2. Liga, was auch dem TTC Solothurn auch sportlich einen Dämpfer versetzte.

Der erneute Aufschwung

Gegen Ende der 80er Jahre beginnt sich eine allmähliche Erholung langsam abzuzeichnen. Verschiedene Aktivitäten und glückliche Umstände ermöglichen es dem TTC Solothurn sich auch ausserhalb der Halle wieder in Erinnerung zu rufen:

1985 erscheint die erste Club-Zytig;
1986 TTC Solothurn erstmals an der HESO;
1987 wird das Clubbuch geboren;
1988 die erste Skiwoche wird durchgeführt;
1989 die Mitgliederzahl steigt auf 52;
1990 Durchführung der CH-Meisterschaft Nachwuchs;
1991 Steigerung der Turniererfolge, Teilnahme am Sportfest;
1992 Bronzemedaille der Veteranen an der SM;
1993 drei neue J+S Leiter, neue Halle in der Schützenmatt;
1994/95 Rekordergebnisse an Turnieren, 4 Aufsteiger, 62 Mitglieder;
1995/96 Sportpreis der Regiobank Solothurn, Damen und Herren steigen in die 1. Liga auf;
1996/97 Hervorragende Turnierergebnisse, Aufstieg der Damen in die NLB, 75 Mitglieder;
1997/98 Rekordzahl an Mannschaften, 2 Aufsteiger, 75 Mitglieder, 42 Lizenzierte;
1998/99 Die ersten 4 Mannschaften steigen alle ab, nur noch 64 Mitglieder und 31 Lizenzierte
1999/00 Allgemeine Stagnation, nur noch 26 Lizenzierte, der Verein rappelt sich wieder auf. Insgesamt 5 Aufsteiger, die Herren sind wieder in der 1. Liga, die Damen und die Senioren in der. 2. Liga
2000/01 Die 1. Herrenmannschaft wird überlegen 1. Liga-Meister, scheitert aber an den Aufstiegsspielen in die Nationalliga C. Die 1. Seniorenmannschaft wird 2. Liga-Meister und steigt in die 1. Liga auf.
2001/02 Ein unspektakuläres Zwischenjahr. Keine Mannschaft steigt auf, aber auch keine muss absteigen. Die 1. Mannschaft wird wegen Ausbildungen von Thi van Chi und Thi van Tai freiwillig aus der 1. Liga zurückgezogen.
2002/03 Eine sportlich erfolgreiche Saison. Klara Fückiger holte an den SM der O40 zwei Medaillen. Die 1. Mannschaft steht in der 2. Liga schon zwei Spiele vor Ende der Meisterschaft als Sieger fest und steigt damit in die 1. Liga auf. Auch die 3. Mannschaft schaffte den Aufstieg in die 3. Liga. Zudem konnte der MTTV-Cup gewonnen werden und der Nachwuchs ging in der 2. Stärke-klasse als klarer Sieger hervor. Insgesamt 8 Spieler konnten ihre Klassierungen verbessern.
2003/04 Rekordmitliederbestand mit 77. Seit langem wieder spielten 3 Nachwuchsmannschaft an den Meisterschaften mit. Flückiger Klara holt den Verbandstitel bei den Seniorinnen. Der Verein gibt sich neue Statuten.
2004/05 Absolutes Rekordjahr in jeder Beziehung. Die 1. Mannschaft wird Verbandsmeister und steigt nach 22 Jahren wieder in die Nationalliga C auf, die 2. Mannschaft wird überlegen Drittligameister und steigt in die 2. Liga auf, die 3. Mannschaft steigt in die 3. Liga auf. Das Weissensteinturnier brachte einen Teilnehmer- und Einnahmenrekord. Es wurden 6 neue Tische und ein neuer Roboter angeschafft. Im August fand ein 50-Jahr-Jubiläumsanlass im Berner Oberland statt.
2005/06 Erneutes Rekordjahr; Die 1. Mannschaft wird NLC-Gruppensieger, steigt aber nicht in die NLB auf. Die 2., die 3. und die 6. Mannschaft steigen alle auf. Keine der 11 Herrenmannschaften muss absteigen. Das Finale des MTTV-Cup’s bestritten Sol 1 gegen Sol 2. Das Weissensteinturnier ist an seiner Kapazitätsgrenze angelangt. Die Teilnehmerzahl musste beschränkt werden.
2006/07 Durchzogenes Jahr; die 1. Mannschaft muss nach nur 2 Jahren wieder in die 1. Liga absteigen, die 8. Mannschaft schaffte den Aufstieg in die 4. Liga und die 10 Mannschaft musste mitten in der Saison zurückgezogen werden. Das Weissensteinturnier war wiederum ein voller Erfolg.
2007/08 Eher schlechtes Jahr. Die 1. Mannschaft schaffte den Aufstieg in die NLC nicht resp. wurde in der 1. Liga nur Zweiter. Die 2. Mannschaft musste aus der 1. Liga absteigen und die 4. Mannschaft aus der 3. Liga. Gute Ergebnisse bei den MTTV Seniorenmeisterschaften und bei den individuellen Klassierungen. Das Weissensteinturnier war wieder sehr erfolgreich.
2008/09 Postitives Jahr: Kein Abstieg, Aufstieg von Solothurn 5 in die dritte Liga, Solothurn 1 und 2 werden jeweils Zweiter. Die Schweizercup-Mannschaft schafft erstmals in der Clubgeschichte den Sprung ins Achtelfinale.
2009/10 Wiederum ein sportlich positives Jahr: Solothurn 1 wird Regionalmeister, Solothurn 2 steigt in die erste Liga auf. Beide Fünftligisten schaffen den Aufstieg (auf den aber verzichtet wird), keine Mannschaft steigt ab. Der TTC Solothurn erreicht einen neuen Rekord bei der Mitgliederzahl und nähert sich der Hunderter-Grenze.
2010/11 Mit einem Aufstieg und zwei Abstiegen sportlich leicht negativ, wenn auch die Abstiege nicht unerwartet kamen. Die Zukunft sieht aber gut aus: Erstmals zählt der TTC Solothurn mehr als hundert Mitglieder und in der kommenden Saison erreicht die Lizenziertenzahl eine neue Rekordmarke.
2011/12 Solothurn 2 steigt in die erste Liga auf, Solothurn 3 in die zweite Liga. Die dritte Seniorenmannschaft schafft den Sprung in die zweite Liga. Mit insgesamt 46 Lizenzierten - so viele wie noch nie - ist der TTC Solothurn der grösste Verein des MTTV.
2012/13 Mit einem Abstieg (Solothurn 2) und einem Aufstieg (Senioren 2) verläuft die Saison ausgeglichen, die Lizenziertenzahl war mit 43 nur wenig tiefer als in der Vorsaison. Die erste Mannschaft verpasst als Drittplatzierter die Aufstiegsspiele zur NLC deutlich.
2013/14 Die Saison verlief erfreulich: Kein Team musste absteigen, mit Ausnahme der zweiten Seniorenmannschaft klassierten sich alle Teams in der ersten Tabellenhälfte. Allerdings wird die zweite Seniorenmannschaft nach Saisonende zurückgezogen, da zu wenige Erstligaspieler vorhanden sind.
2014/15 Sportlich verlief die Saison überaus erfolgreich. Zwar musste nachträglich die zweite Viertligamannschaft zurückgezogen werden, daneben gab es aber drei erste Plätze und mit einer Ausnahme nur Rangierungen in der ersten Tabellenhälfte. Leider weiterhin rückläufig war die Lizenziertenzahl.
2015/16 Es gab zwar mit Solothurn 2 einen Absteiger, aber auch zwei Regionalmeistertitel durch Solothurn 1 und die erste O40-Mannschaft; von elf Mannschaften platzierten sich acht in der ersten Tabellenhälfte. Die Zahl der Lizenzen blieb erstmals seit ein paar Jahren stabil.
2016/17 Sportlich gutes Jahr (Meistertitel bei den Senioren 1. Liga, kein Abstieg, ein Aufstieg in die vierte Liga mit Verzicht), stabile Anzahl Lizenzen (31), drei Nachwuchsmannschaften, genau gleich viele Mitglieder wie im Vorjahr (96).

Der Vorstand

Immer unsere Ziele im Auge behaltend, fanden sich stets wieder Mitglieder, die bereit waren, die Verantwortung an der Spitze des TTC Solothurn zu tragen.

Als Präsidenten leiteten bis heute den Verein:
Wenger Max (2 Jahre)
Füeg Alois (2 Jahre)
Rauber Robert (9 Jahre)
Eichmann Hansjörg (3 Jahre)
Besser Laszlo (4 Jahre)
Wetzl Georg (3 Jahre)
Baumgartner Werner (9 Jahre)
Koller Hanspeter (9 Jahre)
Bichsel Heinz (3 Jahre)
Koller Hanspeter (18 Jahren)
Tam Yiuwing (seit 2017)

Baumgartner Werner, Benedetti Auro, Bichsel Heinz, Eichmann Hansjörg, Fahrner Dieter, Flückiger Klara, die beiden Heilbronner Jenkel Günter (verstorben 27.4.2005) und Jung Erich (verstorben am 1.11.2006), Kiràly Géza, Koller Hanspeter, Lüthy Ivo, Rauber Robert (verstorben 22.8.2002), Wenzel Heinz (verstorben 21.7.2011) und Wetzl Georg haben sich durch besondere Verdienste hervorgetan und sind zurzeit die 14 Ehrenmitglieder des TTC Solothurn. Hanspeter Koller wurde zudem 2017 zum Ehrenpräsidenten des TTC Solothurn ernannt.

Die Klubmeisterschaften

Soweit die Nachforschungen ergeben haben, wurde die 1. Klubmeisterschaft 1958 durchgeführt, wobei aber aus finanziellen Gründen zwischen 1964 und 1966 auf eine Austragung verzichtet wurde. Seit 1966 wurde regelmässig eine Klubmeisterschaft durchgeführt, doch konnten mangels Unterlagen bis 1975 die Meister nur lückenhaft ermittelt werden. Seit 1958 haben den Titel "Klubmeister" erreicht:

11mal Kiràly Géza
9mal Thi Van Chi und Lüthy Ivo
5mal Etter Marcel
4mal Thi Van Tai
3mal Wetzl Georg und Troxler Roger
2mal Rauber Robert
1mal Leeuvendaal Paul, Schlüssel Ruedi und Kovacs Stanislav

Neben der normalen Klubmeisterschaft existiert im TTC Solothurn seit 1976 auch eine Jugend- oder Nachwuchsklubmeisterschaft sowie seit 1994 auch eine Damenklubmeisterschaft.
1984 rief der damalige Präsident Werner Baumgartner den WEBA-Cup ins Leben, an dem nur die Vorstandsmitglieder in einem ausgeklügelten Verfahren mitspielen dürfen. Bei den bisherigen Austragungen gewann Hanspeter Koller zehnmal, Klara Flückiger war achtmal erfolgreich.

Die Zukunft

Die verschiedenen Aktivitäten, die der Verein insbesondere in den letzten Jahren durchführte, wären und sind auch in Zukunft gar nicht möglich ohne die Hilfsbereitschaft des grössten Teils der Mitglieder.

Die Teilnahme an der HESO sowie am Sportfest der Stadt Solothurn stellten einen festen Platz im Veranstaltungskalender des TTC Solothurn dar, leider sind beide nicht mehr existent resp. wurden umgewandelt. Daneben dürfte sich aber auch der Ferienpass im Fach Tischtennis langsam als immer wiederkehrender Anlass etablieren. In den Jahren 2002 bis 2005 wurde allerdings auf eine Durchführung unsererseits verzichtet, da das Nachwuchstraining einen enormen Zulauf verzeichnete. Damit wird der Tischtennis-Club in absehbarer Zeit im öffentlichen, sportlichen und gesellschaftlichen Teil des Lebens in der Stadt Solothurn seinen Platz einnehmen.

Der TTCS ist aber auch bestrebt, den Tischtennissport als solchen in der Region zu fördern. J+S Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene sowie die jährliche Durchführung des Weissensteinturniers sollen das Fortbestehenden und die Ausdehnung dieser Sportart gewährleisten. Zudem führt der TTC Solothurn seit ein paar Jahren auch jedes Jahr die Einzelmeisterschaften O40/O50 des MTTV’s durch. 1996 und 2004 organisierte der TTC Solothurn für den MTTV die Delegiertenversammlung des STTV in Solothurn.

Auch die Beziehungen zur Solothurner Partnerstadt Heilbronn, die bereits vor der offiziellen Vereinbarung zwischen dem TTC Solothurn und dem VfL Neckargartach zu Beginn der 70er Jahre aufgenommen wurden, sind aus dem Tätigkeitsprogramm des Vereins nicht mehr wegzudenken.

Spielerisch konnte sich der TTCS in den letzten Jahren in den oberen Regionalligen einen festen Platz in der Meisterschaft sichern. Gerade in einer Zeit, wo die Zahl der Lizenzierten und insbesondere der Anteil der Damen stagniert und vielerorts sogar rückläufig ist, ist der Tischtennisclub Solothurn mit der heutigen Zusammensetzung durchaus in der Lage, über die Region hinaus qualitative und quantitative Massstäbe setzen. Dies beweist der Wiederaufstieg der 1. Mannschaft im Jahre 2005 in die Nationalliga C nach 22 Jahren Absenz (Abstieg Ende Saison 2006/07).

Der Verein zeichnet sich zur Zeit durch eine äusserst multinationale Zusammenstellung aus, in welchem Jung und Alt, Mann und Frau, Junge und Mädchen als Individual- und Mannschaftssportler vereint sind und allesamt das gleiche Ziel verfolgen. In diesem besonderen, angenehmen gesellschaftlichen Klima lassen sich zusammen mit den optimalen Trainingsbedingungen auch sportliche Erfolge erzielen, die wiederum auf jedes Mitglied positive Auswirkungen zeitigen.

Mit diesen Voraussetzungen und dem sehr arbeitsfreudigen Vorstand kann der TTC Solothurn guten Mutes in die Zukunft blicken und sowohl seinen Mitgliedern als auch dem Tischtennissport den Stellenwert verschaffen, der ihm eigentlich zusteht.

Biberist, Juni 2017, H. Koller (Ehrenpräsident)